Description
In der Kanzlei des ber邦hmten Berliner Rechtsanwalts und Strafverteidigers Wolfgang Wochinz, genannt WoWo, der auch eine Kanzlei in Rom unterhielt, residierte die junge und sch?ne Sekret?rin Ludmilla Santoz, als Frau Doktor Ludmilla. So wurde sie von den Klienten respektvoll genannt. Ludmilla Santoz war milit?risch streng, obwohl sie erst Anfang drei?ig und sogar besonders attraktiv war. In Wahrheit hie? sie gar nicht Santoz sondern Ostrovsky, so stand es auch in ihrem Pass. Sie nannte sich jedoch Santoz, weil sie einmal mit einem Artisten vom rum?nischen Zirkus ein Verh?ltnis hatte, dem zwei Kinder entsprungen sind. Verheiratet war sie mit dem Santoz nicht, so hie? der rum?nische Artist, ein Messerwerfer, seinen Namen verwendete sie aber weil ihr das von Vorteil schien. Auch der Artist hie? nicht Santoz sondern Popescu, aber er fand Santoz besonders gut zu einem Messerwerfer passend. Frau Doktor Ludmilla war schlank, blond, sexy, streng, zurechtweisend und manchmal sogar charmant. Und zwar dann und nur dann, wenn es sich um besonders reiche Klienten handelte. Zu den einfachen Verbrechern, den R?uber, M?rdern, Kindsverderbern und Betr邦gern war sie streng. Jeder der Klienten musste Frau Doktor zu ihr sagen, obwohl ※Frau Doktor§ niemals eine Hochschule von innen gesehen, geschweige denn studiert hatte. Die Reichen aber durften sie gar Frau Doktor Lilly nennen. Lilly war nicht aus besseren oder auch nur soliden Verh?ltnissen, nein, sie war ein Stra?enkind aus Rum?nien, irgendwo in Siebenb邦rgen, weshalb sie neben rum?nisch und italienisch auch Deutsch konnte – und beides sogar ausgezeichnet – was ihr sp?ter den Posten beim Berliner Anwalt einbrachte, denn Wochinz konnte Sie somit in Berlin, wie auch in Rom einsetzen. Au?erdem machte sie auf jedermann den Eindruck h?herer Bildung.







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